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Tagesdienst - Technische Hilfeleistung 25.05.13

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Seit diesem Jahr haben wir unsere Ausbildungsstrategie geändert. War es früher noch so das fast jeder Dienst ein anderes Thema hatte, sind wir nun dazu über gegangen die Ausbildung in zwei große Themengebiete zu teilen und die Dienste aufeinander aufbauen zu lassen. Diese aufeinander aufbauende Dienststruktur kommt bei den Kameraden gut an und der Lerneffekt ist schon nach kurzer Zeit spürbar.
Am Ende eines Ausbildungsblocks (Halbjahr) schließen wir diesen mit einem Tagesdienst auf dem wir eine oder mehrere Einsatzszenarien abarbeiten. Im ersten Halbjahr haben wir uns intensiv mit der Technischen-Hilfeleistung beschäftigt. Und hier speziell mit der „Patientengerechten Rettung“ aus PKW und LKW.
PKW auf Dach PKW auf Seite

Wir starteten pünktlich um 9:00Uhr bei leider nicht so schönem Wetter. Die Gruppen wurden bunt gemischt, so wie es auch im Einsatz der Fall ist. Auch wir müssen der immer schlechter werdenden Tagesverfügbarkeit der Einsatzkräfte Rechnung tragen. Daher wurden bewusst Kameraden mit Truppführerausbildung, jedoch ohne Gruppenführerausbildung zu Gruppenführern ernannt. Eine Gruppe übernahm jeweils die technische Rettung, die andere Gruppe übernahm alle parallel laufenden Maßnahmen wie z.B. Verkehrsabsicherung und Ausleuchtung der Einsatzstelle.
Als erstes mussten die Gruppen eine eingeklemmte Person aus einem waagerecht stehenden Auto befreien. Eher eine Standartsituation, die souverän gemeistert wurde. In der darauf folgenden Übung wurde es schon kniffliger. Der PKW befand sich in Seitenlage und musste zunächst massiv stabilisiert werden. Hinzu kam, dass ein Zugang zu dem Patienten über das Dach nicht möglich war. So musste über den Unterboden eine Rettungsöffnung geschaffen werden. Das herausklappen des gesamten Sitzes hat sich hier bewährt.
PKW auf Dach

Nach einem reichhaltigen Mittagessen ging es am Nachmittag mit der dritten und letzten Übung weiter. PKW liegt auf dem Dach; zwei eingeklemmte Personen meldete die Übungsleitung an die Gruppen. Wieder musste nach der Erkundung durch den Gruppenführer eine Erst-, Versorgungs- und schlussendlich eine Rettungsöffnung geschaffen werden. Diese wurde nach der Stabilisierung über das Dach realisieret. Das Dach konnte zusammen mit den Patienten als „Schlitten“ unter dem Fahrzeug hervor gezogen werden.
PKW auf Dach

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Abschließend kann gesagt werden, dass die Kameraden alle Situationen meistern konnten und in der vorgegebenen Zeit jede Lage abgearbeitet war. Wir sind in punkto Ausbildungsstand und Technik gut vorbereitet und stets darum bemüht diesen zu verbessern. So haben z.B. zwei Kameraden an einem Seminar zum Thema LKW-Rettung teilgenommen und ihr Wissen als Multiplikatoren mit in die Wehr getragen.

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