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Wie kommt die Feuerwehr eigentlich zu mir nach Hause?

Das man bei einem Unfall oder wenn es brennt die Feuerwehr ruft, lernt man schon im Kindergarten. Doch was passiert dann überhaupt?

Zunächst wird man zu einer so genannten Rettungsleistelle durchgestellt wo sich dann ein Disponent meldet. Dieser fragt nun die 5 W-Fragen (Wo? Was?, Wie viele?, Welche Art? und das Warten auf Rückfragen?!) ab und erstellt anhand der ihm gegebenen Informationen eine Einsatz.

Der Disponent legt zunächst fest welche Kräfte für diesen Einsatz erforderlich sind, hierbei helfen ihm nicht nur seine persönlich lange Erfahrung im Rettungswesen, sondern auch die AAO (Alarm und Ausrücke Ordnung). Sie kategorisiert den Einsatz in eine Gefahrenstufe. So ist zum Beispiel ein brennender Mülleimer ein „Feuer klein“, wobei eine brennende Scheune als „Feuer groß“ klassifiziert wird.

Nun wird eine Alarmierung an die erforderlichen Kräfte gesendet. Dies kann auf unterschiedliche Art geschehen. Die heute am weitesten verbreitet Methode der Alarmierung ist die „Stille Alarmierung“. Hier wird ein Signal, per Funk, an die Funkmeldeempfänger (Piepser oder Melder) der Einsatzkräfte gesendet. Es ertönt ein lauter Signalton und eine kurze Textnachricht erscheint auf dem Display des Melders. Diese enthält Details über die Art des Einsatzes z.B. „Feuer klein“, den Einsatzort, und ggf. noch nähere Informationen zum Unfallgeschehen oder ob Menschenleben in Gefahr sind.

Nach eingehen dieser Alarmierung auf die jeweiligen Meldern der Einsatzkräfte machen sich diese, egal ob sie gerade Schlafen, Essen oder gemütlich vor dem Fernseher sitzen unverzüglich auf den Weg zum Feuerwehrgerätehaus.

Hier eingetroffen wird sich in den Umkleideräumen die persönliche Schutzausrüstung angezogen und die Fahrzeuge werden besetzt.
Abschließend wird nun per Funk der Kontakt mit der Leitstelle aufgenommen, bei der Sie zuvor ihren Notfall gemeldet haben, um zu melden, dass die alarmierten Kräfte zu dem gemeldeten Einsatz ausrücken.

All dies geschieht in ca. 3 – 4 Minuten...

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